Berufsunfähigkeit Versichern

Berufsunfähig ist, wer seinen Beruf nicht mehr ausüben kann.
Erwerbsunfähig ist, wer gar keinen Beruf mehr ausüben kann.

Sollten Sie also lediglich in ihrem Beruf nicht mehr arbeiten können, bedeutet dies Berufsunfähigkeit. Versichern sie dieses Risiko, ist der zuletzt ausgeübte Beruf entscheidend.

Allerdings gibt es Anbieter, die auf vergleichbare Berufe verweisen, die jedoch aufgrund der Ausbildung und Erfahrung zumutbar sein müssen. Eine solche Definition, die die Möglichkeit einer so genannten “abstrakten Verweisung” umfasst, ist für den Versicherten gefährlich. Sie ermöglicht dem Versicherer Rentenzahlungen zu verweigern. Er könnte sich auf den Standpunkt stellen, dass der Versicherte eine andere, zumutbare Arbeit ausüben könne. Ob es nun freie Stellen gibt, braucht den Versicherer dabei nicht zu interessieren – und das trotz nachweislicher Berufsunfähigkeit. Versichern setzt also eine genaue Prüfung der Versicherer voraus.

Allerdings sehen jedoch die meisten Anbieter, mit Ausnahme bestimmter Berufsgruppen, inzwischen von einer solchen Klausel ab. Immer mehr Versicherer ersetzen die Formulierung “dauerhaft außerstande” durch “voraussichtlich mindestens sechs Monate ununterbrochen außerstande”. Das bedeutet, dass bei den meisten Neuabschlüssen eine Rente gezahlt wird, wenn der Versicherte seinen zuletzt ausgeübten Beruf für voraussichtlich sechs Monate nicht mehr ausüben kann und nicht freiwillig einen anderen Job, entsprechend seiner Stellung und Ausbildung, ausübt. Das Risiko, berufs- oder erwerbsunfähig zu werden, ist statistisch gesehen weitaus höher, als die meisten vermuten. Dabei trifft es jeden vierten vor der normalen Altersrente. Viele sind sich über die Risiken und das Ausmaß solcher Versorgungslücken nicht wirklich bewusst, obwohl sowohl Verbraucherzentralen, Versicherer, und ebenso Vater Staat zur privaten Absicherung raten.

Es kann jeden treffen und das Urteil lautet: Berufsunfähigkeit. Versichern Sie daher also gewissenhaft und nach genauer Prüfung der Anbieter dieses Risiko, um nicht am Ende, zu der dann bestehenden Krankheit, auch noch einen finanziellen Ruin zu erleben.

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